Das Merkelzellkarzinom (MCC)

Das Merkelzellkarzinom (englisch: Merkel Cell Carcinoma, MCC) ist eine seltene und aggressive Form von Hautkrebs. Es tritt meist in Hautarealen auf, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, wie beispielsweise Kopf, Nacken, Arme, Beine und Rumpf. In der Regel ist es eine Erkrankung des fortgeschrittenen Lebensalters, aber auch junge Menschen können betroffen sein. Dabei sind Männer etwas häufiger betroffen als Frauen. Zu den größten Risikofaktoren zählen ein geschwächtes Immunsystem und eine erhöhte Sonnenexposition. So kommt das MCC häufiger bei hämatologischen Erkrankungen, organtransplantierten PatientInnen oder AIDS-PatientInnen vor.

Das MCC ist wegen seiner Seltenheit wenig bekannt und wird deshalb auch nicht immer richtig oder rechtzeitig diagnostiziert. Eine frühe Diagnose ist aber von großer Bedeutung, weil die Krebserkrankung aggressiv ist und rasch voranschreitet. Wird  es frühzeitig entdeckt und behandelt, sind die Heilungschancen deutlich besser.

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Quellen:

  • Pressemitteilung Merck/Merck Serono, 06.06.2017
  • The Melanoma Letter, A publication of the Skin Cancer Society, Vol. 27, No. 2; 2009; http://www.skincancer.org/media/legacy/stories/melanoma_letter/melanomaletter_27_2.pdf
  • http://www.skincancer.org/skin-cancer-information/merkel/risk

AT/AVEMCC/0317/0001; 06/2017

PP-XLK-AUT-0073/05.2017

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